bringt uns dorthin, wo wir hoffentlich viele Wale sehen werden. Das Boot wird langsamer und bleibt schließlich im Leerlauf. Endlich, man hört aufgeregte Stimmen und langgezogene „Ahs“ und „Ohs“. Der erste Wal zeigt sich und lässt seine Schwanzflosse immer wieder aufs Meer klatschen.
Auch rechts und links vom Boot tummeln sich nun Wale, manchmal zwei oder drei, meistens Walkühe mit ihren gerade erst geborenen Kälbern. Einmal erklärte uns der Kapitän, dass wir sogar ein erst drei oder vier Tage altes Walkalb sehen, was an der noch sehr hellen Hautfarbe zu erkennen sei.
Die Wale tauchen ab und kommen in absoluter Nähe zum Boot wieder hoch, um dann sofort wieder abzutauchen. Mittlerweile regnet es wieder, aber die Wale scheinen das zu mögen, denn je mehr es regnet, desto aktiver werden sie. Wir sind so damit beschäftigt, die Wale zu beobachten, dass wir den Regen gar nicht richtig wahrnehmen. Wir laufen von einer Seite zur anderen, immer in der Hoffnung etwas noch Spektakuläres zu sehen.
Es sind solche imposanten Tiere. Es ist einfach unbeschreiblich, wie elegant diese großen und schweren Tiere sich bewegen. Es sieht so schön aus, wenn sie mit ihrem tonnenschwe-ren Körper auftauchen und dann ganz sanft wieder ins Meer eintauchen und dabei schwungvoll die Schwanzflosse als letztes im Wasser verschwindet.
Leider sind diese vier Stunden schon viel zu schnell vorbei. Rolf hat ca. 300 Fotos gemacht und ich hab mit der kleinen Kamera versucht, zu filmen.
Der Hammmer !!!!!! :))
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