In der Nacht werden wir von prasselndem Regen geweckt und schließen schnell das Fenster, damit unser Bett nicht nass wird. Um kurz vor 07:00 Uhr machen schon wieder die ersten Leute so einen Lärm, dass an Schlaf nicht mehr zu denken ist. Ich glaube, die Australier sind alle Frühaufsteher. Also stehen wir auch auf und frühstücken in Ruhe. Es dauert nicht lange und es fängt schon wieder an zu regnen. Der Ausflug in den Dorrigo Nationalpark fällt also buchstäblich ins Wasser und ich brauche keine schwerwiegende Entscheidung zu treffen, ob ich mich in 70 m Höhe wagen soll. Wir entschließen uns, weiter Richtung Sydney zu fahren und Anfang der Woche noch einen Abstecher in die Blue Mountains zu machen. Vielleicht wird bis dahin das Wetter ja besser. Bei bestem Reisewetter (nach drei Stunden strömenden Regens und dann zwei Stunden endlich nur noch Wolken) haben wir gegen 15 Uhr keine Lust mehr noch weiter zu fahren. So langsam merken wir unseren Rücken. Wir stoppen bei Port Stephens und ergattern auf dem Campingplatz den allerletzten Stellplatz. Da es noch früh am Tag ist, gehen wir noch ein bisschen die Gegend hier anschauen. Der Campingplatz hat einen eigenen Bootsanlegesteg und dort gehen wir hin und stören die Angler… Aber die sind eh nur am Biertrinken…. Auf dem Rückweg geht Rolf auf einem echt morschem Steg noch in die Mangroven um ein paar Fotos zu machen.
Sicherheitshalber warte ich auf festem Boden. Er ist relativ schnell wieder zurück, denn es fängt schon wieder an zu regnen. Wir kennen es ja langsam.
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