Wir wandern als erstes ein kleines Stück abwärts um einen besseren Blick auf die Bridel Veil Falls zu haben.
Danach gehen wir in die andere Richtung zu den Horseshoe Falls.
Ungefähr auf Hälfte der Strecke streike ich. Hier gehe ich keinen Schritt mehr weiter. Es geht extrem steil und eng nach unten, ohne dass ich irgendwo eine Möglichkeit habe, mich fest zu halten. Sogar Rolf gibt zu, dass das hier nichts für mich ist. Er geht das Stück allein weiter und ich warte oben. Jetzt kommt sogar die Sonne raus und ich setze mich derweil auf einen Felsen, ziehe meine Strickjacke aus und halte mein Gesicht in die Sonne. Nachdem Rolf wieder da ist, gehen wir wieder nach oben. Jetzt merken wir, warum immer wieder darauf hingewiesen wird, dass man auf alle Eventualitäten gefasst sein soll. Das Wetter kann sich hier stündlich ändern, wie wir nun merken. Grad noch im T-Shirt, wird es nun merklich kühler und auf einmal liegen die Berge nicht mehr im Nebel, sondern in dunklen Wolken, die sehr schnell heranziehen.
Es wird also nichts mehr mit Wandern. Wir fahren dann Richtung Sydney, dann können wir nachher in Ruhe unsere Koffer packen. Mittlerweile ist die Temperatur auf 13° gesunken und wir machen im Auto die Heizung an. Je mehr wir allerdings in die Nähe von Sydney kommen, desto wärmer wird es wieder. Als wir auf dem Campingplatz ankommen, haben wir wieder 24°. Wir verbringen den Nachmittag mit einem Spaziergang am Strand entlang und später mit Koffer packen und aufräumen. Außerdem müssen wir noch unsere Reste trinken! Morgen Nachmittag fliegen wir weiter nach Hongkong, wieder in eine andere Welt!
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