Heute fahren wir in Richtung Süden weiter und machen einen Abstecher in die Glass House Mountains. Hierbei handelt es sich um 16 isolierte und bis zu 550 m hohe Felszacken. Im Jahr 1770 sah Captain James Cook die erodierten Vulkanreste im Sonnenlicht schimmern und nannte sie Glass House Mountains. Die Ureinwohner deuten die Berge bis heute als eine Familie, die vor der Flut flieht. Zuerst halten wir beim Glass House Mountains Lookout und haben einen grandiosen Überblick auf die Gipfel. Kaum sind wir aus dem Auto ausgestiegen, werden wir auf ein fressendes Känguru hingewiesen.
Es lässt sich durch die vielen Leute, die es fotografieren wollen nicht stören und frisst ruhig weiter. Hier machen wir einen kleinen Rundweg von ca. ½ Std. durch die Umgebung. Es ist ziemlich heiß und wir kommen ganz schön ins Schwitzen. Danach fahren wir zum Information-Center und besorgen uns eine Karte der Umgebung. Wir schauen uns die verschiedenen Wanderwege auf der Karte an und entscheiden uns aufgrund der Uhrzeit für den Weg rund um den Mt. Tibrogargan, der ca. 2 Std, dauern soll. Von dort soll man eine gute Aussicht auf die umliegenden Berge haben.
Der Weg war wirklich sehr schön, wir haben wieder eine andere Art von Urwald gesehen.
Danach sitzen wir im Camper und machen eine kurze Pause und hören auf einmal in der Ferne ein Grollen. War das etwa Donner? Tatsächlich, in der kurzen Zeit hat sich der Himmel schwarz verfärbt und es zieht eine Gewitterfront auf.
Gut, dass wir schon wieder zurück sind. Jetzt fahren wir schnellstens zum nächsten Campingplatz, den wir allerdings etwas länger suchen müssen, da er in der Karte falsch eingezeichnet ist.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen